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 Plan von der Burg

Besichtigung der Burg im Jahre 1982

Die Anlage bildet ein Dreieck, das rund 150 x 100 m mißt und 155 m über der Sauer liegt. Wir unterscheiden 3 Teile: die Oberburg auf 380 m abs. Höhe, die im 11., 13., und 15. Jahrhundert entstanden ist, mit der sie umgebenden Ringmauer aus dem beginnenden 14. Jh die Unterburg mit dem Stolzemburger Haus und der großen Ringmauer, Ende des 14. Jh. errichtet, an deren Ost- und Südostfront wohl um 1497 ein Zwinger und auf der Westseite ein zusätzliches Tor (F) errichtet worden sind; endlich das Bollwerk (14) mit dem verstümmelten Haupttor (G) aus der Mitte des 16. Jh; - Das Bollwerk bildet mit den Toren (E) (F) (G) eine regelrechte Torburg, in der unser Rundgang beginnt.
Wir stellen zunächst fest, daß sich der Torweg im Zickzack durch die Torpassagen gewunden hat, um das innere Burgtor (D) zu erreichen. Rechts liegt der von Efeu behängende "Wachtturm" (1 0). Wir wenden uns leicht nach links und betreten die Innenburg durch den Torbau (D), welcher durch die Oberburg mit dem Bergfried (1) vollständig beherrscht wird. Der Zugang (C) der Oberburg erfolgte über einen schmalen, winkligen Treppengang, der durch 5 Türen gesperrt werden konnte. Links vor dem Zugang befindet sich ein 17 m langer, 1976 restaurierter Keller, über welchem wir einen romanischen Wohnbau (P) annehmen dürfen, von dem 1975 Steindokumente gefunden worden sind. - Im oberen Hof, vor dem Bergfried stehend, links die Überreste des romanischen Palas (P), rechts die der romanischen Kapelle (+), und hinter uns die der Wohnbauten des 13. und 15. Jh. mit dem Kamin. Die Ringmauer der Innenburg dürfte zu Beginn des 14. Jh. entstanden sein; der Treppenturm (T) ist noch nicht benutzbar. - Im Turm (2), bei der ehem. Hofeinfahrt (B), lag die Bäckerei und unter dieser das Burgverließ.
Durch das Tor (D) zurückkehrend, biegen wir links zur Unterburg ab und haben rechts den "Schmiedeturm" (9), der das verschwundene "Schmiedetor" flankierte, den Zugang zum Stolzemburger Hause. Dieses gotische Burghaus wurde 1384 durch Friedrich 111 von Brandenburg-Hübinne, Herrn von Stolzemburg, errichtet, dessen Mutter eine Bourscheid war. In der Folge mehrmals umgebaut, wurde es erst nach 1812 zur Ruine und ab 1972 von der Denkmalbehörde restauriert. Hier befindet sich das sehenswerte Burgmuseum.
Im Verfolge der weiteren Arbeiten ist besonders die Sicherung und die wieder Eindeckung der verschiedenen Türme vorgesehen, die der Burg ihr eindruckvolles Bild wiedergeben werden.

Carte acces.pdf
Plan chateau + Description.pdf