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Certificats du 13eme Siècle
Regesten des Archivs Urkunden aus dem 13. Jahrhundert 11. Oktober 1247 Adelheid, genannt Herrin von Weiler, Witwe Johanns (von Bourscheid), vermacht mit dem Einverstandnis ihrer Erben das ihr gehörende Patronat der Kirche von Bourscheid sowie den dortigen Zehnten, ausgenommen einen halben Malter Weizen, der zum Unterhalt des Ewigen Lichtes in dieser Kirche bestimmt ist, dem Kloster der Zisterzienserinnen in Bonneweg, zu ihrem und ihres Mannes Seelenheil. - Die Erben sind: ihre Söhne Johann, Kantor am Dom zu Trier, und Gottfried, Ritter; ihr Neffe Johann; ihre Schwiegersöhne Theodor zum Turm, Heinrich von Befort und Aegidius von Weinsberg. Besiegelt durch Heinrich (V., der Blonde), Graf von Luxemburg; den Abt von Sankt Marien in Luxemburg (Altmünsterabtei); den Trierer Domkantor Johann (von Bourscheid). Den 5. Id en des Oktober 1247. Ausführung in deutscher Sprache auf Pergament; 3 Siegel erhalten: 1. Reitersiegel Heinrichs V., 2. ovales, Mönch mit Buch, 3. ovales, Abt von Münster. Rückvermerke: a) von d'kirchin von bur ... vnvon d tzene daselb ... burschit 1 247, N. 174; b) Adelheidisde Wilcken confert in parochiae et decimarum in bourscheit monasterio in bona via proad dimidium maldrum siliginis. 1247. - Archiv von Salis-Soglio in Gemünden/Hunsrück SM/F/11/6801 /1, Findbuch S. 43. Filmarchiv Bourscheid BI. 85/V/2, Neg. 20-22. - Abschrift ASS Gemünden BB/G/II/l, Nr. 1, FA Bourscheid Bob. 12, Fm 235, Neg. 6-12. 11. April 1254 Heinrich (V., der Blonde), Graf von Luxemburg, Laroche und Markgraf von Arlon, der sich im Kloster Bonneweg aufhalt, bezeugt, dass sein getreuer Johann von Weiler die Äbtissin gebeten hat, seinen Bruder, den Kleriker Rudolph, an die frei gewordene Pfarrei Bourscheid zu präsentieren. Da Heinrich weiss dass das Patronatsrecht in Bourscheid dem Kloster von den Vorfahren des genannten Johann übergeben wurde, so stellt er der Äbtissin seinen Notar zur Verfügung, um das Schreiben aufzusetzen; auf Bitten der Äbtissin und Johanns von Weiler ist er auch bereit, das Schriftstück zu besiegeln. ln Vigilia Paschae mense aprilis. Ausf. (Iat.), Pgt., 1 Pgtstr., Rückverm.: Collatio vain der kyrchyn zu Burscheut 1254 zu Boneuaig, N 5. - ASS Gemünden SM/F/II/6804/2, (Fb. S. 43), FA Bourscheid BI. 85/V/2, Neg. 24, BI. 85/V1/5, Neg. 26. 3 24. Oktober 1264 Aegidius, Herr von Rodenmacher, bekennt, einen Vergleich mit seinem (Stief)bruder Soger (11.), Herrn von Bourscheid, abgeschlossen zu haben, mit dem Inhalt, dass, Soger die Güter von "crutein" (Crauthem), so wie sein verstorbener Vater Soger (1.) sie besass" ihm überlässt; dass, aber alle Güter, die Soger (1.) durch rechtmässigen Kauf erwarb, an seinen Sohn Soger (11.) fallen sollen mit Ausnahme des Pfandgutes genannt "verte" (= Grün), wovon er, Aegidius, einen Teil erhalten solI. Er selbst will das Schriftstück besiegeln, bittet aber den Grafen Heinrich (V.) von Luxemburg, den Vergleich ebenfalls zu besiegeln. Feria sexta post festum sancti Lucae euangeliste. Ausf. (Iat.), Pgt., 2 S. 1. Aegid von Rodenmacher, 2. Heinrich V.; Rückverm.: N 8. Eyne scheid .. thuschet ... van Rodemachern vnd Hrn Soyn van burtscheyt antreffend Crufgins. - ASS Gemünden SM/E/XI/6707/9 (Fb. S. 33), FA Bourscheid BI. 75/IV/1, Neg. 38-40. 4 11. Juni 1287 Vor dem Offizial des Archidiakons Heinrich von Vinstingen, Bistum Trier, sagt Johann, Pfarrer von Bourscheid, ein kraftloser Greis, unter Eid über das Präsentationsrecht an die Pfarrkirche von Bourscheid aus. Es gehöre abwechselnd dem Herm von Bourscheid und der Abtissin von Bonneweg bei Luxemburg, sagt er. Auf die Frage, woher er das wisse, antwortet er: - Hermann, genannt Woude, früherer Pfarrer, der freiwillig resignierte, wurde von einem Herm von Bourscheid prasentiert; - sein Nachfolger, Goswin von Weiler, wurde von Aleidis, der Witwe Johanns von Bourscheid, prasentiert; - diese Aleidis schenkte dem Kloster Bonneweg das Prasentationsrecht; |